Wer einen Firmenwagen auch privat nutzt, muss diesen Vorteil versteuern. Dafür gibt es zwei Methoden. Doch welche ist die günstigere?
1. Die 1-Prozent-Regelung (Pauschale)
Das ist die bequeme Methode. Sie versteuern monatlich pauschal 1 % des Bruttolistenpreises des Fahrzeugs (plus Zuschläge für den Arbeitsweg).
- Lohnt sich bei: Günstigen Autos, alten Autos (da Listenpreis zählt) oder wenn Sie das Auto sehr viel privat nutzen.
2. Das Fahrtenbuch (Tatsächliche Kosten)
Hier dokumentieren Sie exakt jede Fahrt. Am Ende des Jahres wird der private Nutzungsanteil anhand der tatsächlichen Kosten des Autos berechnet.
- Lohnt sich bei: Teuren Autos, die Sie fast nur geschäftlich nutzen, oder bei Gebrauchtwagen, deren realer Wert weit unter dem ehemaligen Listenpreis liegt.
Achtung: Ein Fahrtenbuch muss "zeitnah und geschlossen" geführt werden. Nachträgliche Excel-Tabellen erkennt das Finanzamt nicht an. Wir empfehlen elektronische Fahrtenbücher, die per GPS funktionieren und rechtssicher sind.

